Jeden Morgen das gleiche Bild: Die Straßen füllen sich, die Züge werden voller. Pendeln gehört für die meisten Menschen in Baden-Württemberg zum Alltag. Doch wie viele sind wirklich unterwegs? Wohin fahren sie und welche Verkehrsmittel nutzen sie? Wir haben die wichtigsten Zahlen und Fakten für dich zusammengestellt und zeigen, warum Fahrgemeinschaften eine clevere Alternative sind.
Die großen Pendelströme: Wer fährt von wo nach wo in Baden-Württemberg?
Baden-Württemberg ist wirtschaftlich stark und das zeigt sich in den Pendelbewegungen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die die
Bundesagentur für Arbeit erhoben hat. Große Städte ziehen Arbeitskräfte aus dem gesamten Umland an. An der Spitze steht dabei die Landeshauptstadt.
Top 5 der Einpendler-Regionen: : Die folgenden Regionen ziehen die meisten Menschen von außerhalb an:
- Stuttgart, Landeshauptstadt: 276.247 Einpendelnde
- Mannheim, Universitätsstadt: 121.490 Einpendelnde
- Stadt Karlsruhe: 111.610 Einpendelnde
- Kreis Böblingen: 90.480 Einpendelnde
- Kreis Esslingen: 91.010 Einpendelnde
Top 5 der Auspendler-Regionen: Aus diesen Regionen starten die meisten Pendelnden ihre Reise:
- Rhein-Neckar-Kreis: 125.090 Auspendelnde
- Ludwigsburg: 109.310 Auspendelnde
- Esslingen: 103.300 Auspendelnde
- Karlsruhe: 99.000 Auspendelnde
- Rems-Murr-Kreis: 80.380 Auspendelnde
Das Auto dominiert, aber das Potenzial für Mitfahren ist riesig
Wie kommen all diese Menschen zur Arbeit? Das Auto ist nach wie vor die unangefochtene Nummer eins. Laut dem Statistischen Bundesamt nutzen in Deutschland im Jahr 2024 65,2 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Auto. Der öffentliche Nahverkehr kam auf 15,4 %, während das Fahrrad von 10,2 % genutzt wurde.
Das Problem dabei: Die meisten Autos sind nur mit einer Person besetzt. Der durchschnittliche Besetzungsgrad bei Pendelfahrten liegt laut Umweltbundesamt bei gerade einmal 1,1 Personen pro Pkw. Würde sich diese Zahl nur leicht erhöhen, könnten Staus, Kosten und CO2-Emissionen stark reduziert werden.
Mit Ridesharing zum Teil der Lösung werden.
Stell dir vor, auf deinem Weg zur Arbeit würdest du nur eine Person mitnehmen. Damit würdest du nicht nur deine Fahrtkosten etwa halbieren, sondern auch aktiv dazu beitragen, die Straßen zu entlasten und die Umwelt zu schonen.
- Kosten teilen: Sprit, Versicherung, Verschleiß – all das wird günstiger, wenn man es teilt.
- Umwelt schützen: Weniger Autos bedeuten weniger CO2 und eine bessere Klimabilanz für uns alle.
- Stress reduzieren: Im Wechsel zu fahren, bedeutet, an einzelnen Tagen in der Woche auch mal entspannt auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen.
- Gemeinschaft erleben: Lerne neue Leute kennen und gestalte deinen Arbeitsweg abwechslungsreicher.
Plattformen wie
mitfahren-bw.de machen es dir leicht, passende Mitfahrende für deine Strecke zu finden. Probiere es aus.